Facts & Figures

Die V-Bahn sichert mittel- und langfristig die erfolgreiche touristische Zukunft der gesamten Jungfrau-Region als top Ganzjahres-Destination im Schweizer Tourismus. Sie stärkt die Konkurrenzfähigkeit des Jungfraujochs als weltweit bekanntes Ausflugsziel und verhilft der Region im Wintersport zu einer Spitzenposition im internationalen Wettbewerb.

DIE V-BAHN STARTET IN

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07.2018 Baubeginn

Bis zu 47 Minuten schneller am Ziel

Mit der neuen V-Bahn kommen Sie deutlich schneller aufs Jungfraujoch – Top of Europe oder direkt auf die Skipiste.

Verbindung öffentlicher Verkehr Neu Vorher
Terminal Grindelwald - Jungfraujoch 45 min 1 h 28 min 43 min schneller
Lauterbrunnen - Jungfraujoch 1 h 28 min 1 h 45 min 17 min schneller
Interlaken - Jungfraujoch 1 h 30 min 2 h 17 min 47 min schneller
Bern - Jungfraujoch 2 h 31 min 3 h 18 min 47 min schneller
Bern - Eigergletscher (Skipiste) 1 h 49 min 2 h 36 min 47 min schneller
Zürich - Jungfraujoch 3 h 33 min 4 h 20 min 47 min schneller
Zürich - Eigergletscher (Skipiste) 2 h 51 min 3 h 38 min 47 min schneller
Bern - Männlichen (GGM) 1 h 53 min 2 h 16 min 23 min schneller
Jungfrau Map

Bern - Eigergletscher (Skipiste) 2 h 36 min

1h 49min

Bern - Zermatt (Dorf) 2 h 08 min

Bern - Gornergrat 2 h 59 min

Zürich - Eigergletscher (Skipiste) 3 h 38 min

2h 51min

Zürich - Davos, Parsenn (Skipiste) 3 h 15 min

Zürich - Arosa, Tschuggenhütte (Skipiste) 3 h 02 min

Wie aus Investitionen Vorteile werden

CHF 470 Mio.

Investitionen in Jungfrau Region

Quelle: Studie Ecoplan

Kanton Bern CHF 53 bis 105 Mio. Wertschöpfung 324 bis 776 Arbeitsplätze
Grindelwald CHF 30 bis 67 Mio. Wertschöpfung 182 bis 592 Arbeitsplätze

Vorteile

  • Topmoderne Gondelbahnen Eiger Express und GGM
  • 47 Minuten Fahrtzeitverkürzung
  • Direkter Anschluss an öffentlichen Verkehr
  • Bester Terminal der Alpen mit Shops, Food und Skidepots
  • Mehr Komfort durch Kapazitätserhöhung und Eliminierung der Stehplätze
  • Steigerung der Bekanntheit und Standortattraktivität
  • Internationale Spitzenposition als Top-Ganzjahres-Destination
  • Warum komme ich deutlich schneller und bequemer ins Skigebiet und aufs Jungfraujoch?

    Dank des direkten Anschlusses der V-Bahn an den öffentlichen Verkehr wird die Anreisezeit ab allen Schweizer Städten ins Skigebiet sowie zum Jungfraujoch um 47 Minuten deutlich verkürzt.

    Anreise mit dem öffentlichen Verkehr:

    • Bern – Eigergletscher (Skipiste) 1 h 49 min
    • Bern – Jungfraujoch Top of Europe 2 h 31 min
    • Zürich – Eigergletscher (Skipiste) 2 h 51 min
    • Zürich – Jungfraujoch Top of Europe 3 h 33 min

    Der direkte Anschluss der V-Bahn an den öV und die Kapazitätserhöhung durch das neue Rollmaterial bei der Berner Oberland-Bahn (Talbahn auf der Zubringerstrecke von Interlaken Ost nach Grindelwald) erhöhen die Attraktivität der Bahn und sorgen für eine Verkehrsverlagerung von der Strasse auf die Schiene.

    Mit der Realisierung des Projekts V-Bahn, insbesondere mit der Inbetriebnahme der 3S-Bahn «Eiger Express» werden zentrale Knotenpunkte entflechtet und langjährige Verkehrs- und Parkplatzprobleme gelöst. Dafür sorgen ein neues Parkhaus sowie ein stets aktuelles Parkleitsystem mit Echtzeitinfo. Ein Kundeninformationssystem in allen Bahnen ermöglicht eine gezielte Besucherlenkung.

    Die neue Haltestelle Terminal Grindelwald erhöht massiv die Abnahmekapazität ab öV. Mit den neuen Seilbahnen und den erhöhten Kapazitäten setzt dem Anstehen im Tal für den Transport ins Skigebiet ein Ende. Eine Einzelplatzreservierung garantiert den Jungfraujoch-Gästen ihren Sitzplatz beim Umsteigen auf die Jungfraubahn.

    Feriengäste in Grindelwald erreichen die Station Eigergletscher und damit die Skipisten in nur 15 Minuten. Dank des raschen Rücktransports durch die 3S-Bahn auf den Berg dienen die attraktiven Talpisten als Beschäftigungsanlagen. Der zusätzliche Shuttle zur Firstbahn direkt ab Terminal macht einen Skigebietswechsel problemlos und in kurzer Zeit möglich.

    Das V-Projekt garantiert Anlagen von neustem Standard mit hohem Gästekomfort. Diese beinhalten neues Rollmaterial bei der Berner Oberland-Bahn, den Terminal Grindelwald mit Geschäften, Food und Skidepots sowie die 3S-Bahn Eiger Express (26 Sitzplätze) und die 10er-Gondelbahn auf den Männlichen. Hinzu kommt ein Parkhaus mit rund 1000 Parkplätzen. Separate Gruppenzugänge entflechten die Kundenströme.

    Eine massgeschneiderte Betriebs-Anpassung der Berner Oberland-Bahn (BOB), Wengernalbpbahn (WAB) und Jungfraubahn (JB) an die Nachfrage und den Stand der Technik sind gewährleistet.



  • Wie profitieren Grindelwald und die Region?

    Die V-Bahn sichert die Konkurrenzfähigkeit des Jungfraujochs und damit die Zukunft eines touristischen Leuchtturms der Jungfrau Region und der gesamten Schweiz. Es werden Perspektiven für die nächsten Generationen der gesamten Jungfrau Region geschaffen.

    Grindelwald wird dank seiner neuen Bahnen deutlich an Standortattraktivität gewinnen.

    Die V-Bahn stärkt die Konkurrenzfähigkeit des Jungfraujochs-Top of Europe sowie von Grindelwald als Winter- und Sommerdestination. Durch das ganzjährige Besucheraufkommen erhöhen sich die Geschäftsmöglichkeiten in Grindelwald.

    Der neue Terminal bietet Geschäftsflächen direkt am Kundenstrom. Dort entstehen mit den Geschäften rund 50 Arbeitsplätze.

    Das Projekt erhöht das Gästeaufkommen bei Tages- und Feriengästen. Davon profitieren auch die Gastrobetriebe, das Gewerbe und die Hotellerie.

    Mit der Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen wird Grindelwald als Wohnort attraktiver.

    Attraktiver dank Verkehrsentflechtung

    Die V-Bahn bringt einen Rückgang des motorisierten Individualverkehrs, was zu einem Minderverkehr auf der Strasse führt. Die deutlich verbesserte Anbindung an den öV durch die Station «Terminal Grindelwald» bei der BOB erhöht die Attraktivität der Schiene überproportional. Die Verlagerung auf die Schiene ist zukunftsweisend.

    Die kürzeren Reisezeiten, die direkte öV-Anbindung, die neuen Anlagen, das neue Rollmaterial und der Terminal mit Geschäften bieten den Gästen mehr Qualität und Komfort. Damit bleibt die Region auch in Zukunft international konkurrenzfähig.



  • Welche Wertschöpfung bringt das Projekt?

    Volkswirtschaftliche Auswirkungen

    Das Projekt V-Bahn hat für die Jungfrau Region und vor allem für Grindelwald eine grosse volkswirtschaftliche Bedeutung. Sowohl in der Bauphase als auch in der Betriebsphase sind deutlich positive Auswirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung in Grindelwald und im Kanton Bern zu erwarten.

    Grindelwald

    Mit dem Projekt können in Grindelwald zwischen 182 und 592 Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen werden. Der Wertschöpfungseffekt bewegt sich zwischen 30 und 67 Mio. Franken.

    Die Gemeinde Grindelwald erhält jährlich zusätzliche Steuereinnahmen von CHF 1,7 bis 2,5 Mio. Rund CHF 1 Mio. entfallen an die restliche Jungfrau Region.

    Kanton Bern

    Im Kanton Bern werden zwischen 342 und 776 neue Arbeitsstellen geschaffen und eine Wertschöpfung von 53 bis 105 Mio. Franken generiert.

    Das Projekt generiert total jährlich Steuereinnahmen von 11 bis 14,6 Mio. Franken.

    Wertschöpfung während der Bauphase
    Das Projekt generiert eine hohe Summe an Aufträgen, insbesondere für die regionale Baubranche. Bis Ende 2018 wurden bereits Aufträge in der Gesamthöhe von 100,5 Millionen Franken an Unternehmen aus dem Berner Oberland vergeben. Dies entspricht 95% der Auftragssumme per Ende 2018 (ausgenommen Seilbahnen Garaventa).

    Bis Ende 2018 erhielten insgesamt 36 Unternehmen / Arbeitsgemeinschaften Aufträge für die Realisierung des V-Projekts. Davon waren 26 aus dem Berner Oberland. Für das Projekt standen per Ende Jahr insgesamt 220 Arbeiter (Planer & Bauarbeiter) im Einsatz.

  • Wie profitieren die Gäste?

    Tagesgäste profitieren von einer deutlich kürzeren Anreisezeit ins Skigebiet und aufs Jungfraujoch. Durch den Reisegewinn von 47 Minuten rückten die Skipisten wesentlich näher an die Schweizer Städte.

    Wer nicht mit dem öV anreist, dem steht ein Parkhaus mit rund 1000 Parkplätzen mit direktem Zugang zum Terminal zur Verfügung

    Dank der verkürzten Reisezeit aufs Jungfraujoch haben internationale Sightseeing Touristen genügend Zeit, um einen weiteren Erlebnisberg wie First – Top of Adventure zu besuchen oder im Winter nach dem Jungfraujoch noch Wintersport zu betreiben.

    Der Aufenthaltsgast hat am Bahnhof Grindelwald die Wahl zwischen dem Einstieg in die WAB, die längste durchgehende Zahnradbahn der Welt, mit attraktiven Sitzplätzen. Alternativ kann er mit der BOB in wenigen Minuten zur Haltestelle Terminal Grindelwald, wo er direkt in die neuen neuen Seilbahnen einsteigen kann. Der Komfort der Berg- und Talfahrt wird für die Gäste dank der Entflechtung der Kundenströme gesteigert.

    Wer im Terminal eine Pause einlegen will, kann sich beim Shoppen in Markengeschäften vergnügen oder beim Detailhändler noch kurz das Abendessen einkaufen. Selbstverständlich ist auch ein Verleih von Wintersportgeräten und Bekleidung vor Ort.

    Sommer

    Die beliebten Wanderrouten zwischen Männlichen und Kleine Scheidegg oder unterhalb der Eigernordwand werden mit den Bahnen deutlich bequemer und schneller erschlossen. Der Ausgangspunkt des Eiger Trails ist durch die neue 3S-Bahn Eiger Express ohne Umsteigen in 15 Minuten erreichbar.

    Die Kleine Scheidegg wird entlastet von Reisenden aufs Jungfraujoch und dadurch attraktiver für Ausflugsgäste und Wanderer. Sie wird zum Treffpunkt der Alpen.

    Winter

    Ab Grindelwald Terminal sind die Station Eigergletscher und damit die Skipisten in nur 15 Minuten erreichbar. Dank des raschen Rücktransports durch die 3S-Bahn auf den Berg können die attraktiven Talpisten mehrfach genutzt werden. Der Skishuttle ab Terminal Grindelwald zur Firstbahn bietet eine direkte Busverbindung zwischen den beiden Skigebieten, was Grindelwald als Skiferien-Destination deutlich attraktiver macht.

    Durch die 3S-Bahn kann der Transport ins Skigebiet Kleine Scheidegg und zum Jungfraujoch auch bei schwierigen Wetterverhältnissen gewährleistet werden. Damit können gewisse wetterbedingte Betriebsunterbrüche bei der WAB abgefangen werden. Der Feriengast kann den geplanten Skitag/Ausflug sicher durchführen.

  • Warum eine 3S-Bahn?

    Das 3S-Bahnsystem kombiniert alle Vorteile der Gondelbahn und der Pendelbahn. Durch die doppelte Tragseilführung können grosse Spannfelder mit einer geringen Anzahl Stützen äusserst windstabil überfahren werden. Beim Eiger Express müssen so über die gesamte Streckenlänge von 6.483 Metern lediglich 7 Stützen gebaut werden. Das Landschaftsbild bleibt erhalten und es sind keine Waldschneisen erforderlich.

    Die 3S-Technologie ist das einzige Seilbahnsystem, das die gewünschten Transportbedürfnisse mit der Anforderung an minimale Eingriffe in die Natur harmonisch miteinander verbindet. In der Anschaffung ist sie zwar deutlich teurer als eine Pendelbahn, die Vorteile hinsichtlich Natur und Betrieb rechtfertigen jedoch diese höheren Kosten.

Unsere Baupartner

Vom 470-Millionen-Projekt V-Bahn profitiert die ganze Region: Seit Baubeginn konnten bereits Aufträge in einer Gesamthöhe von 100,5 Millionen Franken an Unternehmen aus dem Berner Oberland vergeben werden. Dies entspricht 95% der Auftragssumme per Ende 2018 (ausgenommen Seilbahnen Garaventa).

Insgesamt wurden bisher 30 Unternehmen/Arbeitsgemeinschaften berücksichtigt, 21 davon stammen aus der Region. Aktuell sind rund 250 externe Mitarbeiter (Planer und Bauarbeiter) an der Realisierung des Generationenprojektes beteiligt.

Baupartner aus der Region:

Baupartner Kanton Bern / ganze Schweiz:

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